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Meine Geschichte
 

Ich bin Jenny – Sozialpädagogin, Mutter und selbst spät diagnostiziert mit ADHS im Erwachsenenalter.

Lange dachte ich, ich sei einfach nicht belastbar genug.
Nicht organisiert genug.
Nicht diszipliniert genug.

Während andere scheinbar mühelos Haushalt, Planung und Mutterschaft meisterten, fühlte sich mein Alltag oft an wie ein permanenter Ausnahmezustand. Mein Kopf war laut.

Meine Gedanken unendlich.

Mit fast 33 Jahren bekam ich die Diagnose: ADHS bei Frauen – inattentiver Typ.

Plötzlich ergaben all meine Erfahrungen Sinn:

  • chronische Überforderung

  • emotionale Dysregulation

  • Mental Load in der Mutterschaft

  • Schwierigkeiten mit Planung und Haushalt

  • People Pleasing und Selbstzweifel

  • ständiges Overthinking

 

Ich war nicht unfähig. Mein Gehirn arbeitet einfach anders.

Image by Tj Holowaychuk
ADHS bei Frauen wird häufig übersehen

ADHS Symptome bei Frauen zeigen sich oft anders als das klassische Bild aus der Schulzeit.


Keine extreme Hyperaktivität – sondern:

  • chronisches Overthinking

  • emotionale Überforderung

  • Mental Load in der Mutterschaft

  • Schwierigkeiten mit Planung und Organisation

  • Chaos im Haushalt trotz Bemühung

  • People Pleasing und Selbstzweifel

  • starke Rejection Sensitivity

  • ständige innere Unruhe

 

Viele Frauen mit ADHS maskieren jahrelang.
Sie funktionieren.

Sie passen sich an.

Sie leisten.
Und zweifeln im Stillen.

Und ich war eine von ihnen.

Mutterschaft hat alles sichtbar gemacht

Ich habe zwei kleine Kinder.
Eines mit sehr klaren ADHS-Anzeichen.
Beim anderen sind wir noch unsicher – mit zwei Jahren ist eine Diagnose noch nicht möglich.

Aber ich sehe es.
Ich erkenne die Reizüberflutung.
Die Intensität.
Das schnelle Hochfahren des Nervensystems.

Und ich erkenne mich selbst darin.

Mutterschaft mit ADHS bedeutet oft:

  • schneller überreizt sein

  • extremen Mental Load tragen

  • zwischen Schuldgefühlen und Erschöpfung schwanken

  • den Haushalt nicht im Griff haben

  • sich ständig vergleichen

 

Ich liebe meine Kinder zutiefst.
Und trotzdem war ich oft am Rand meiner Kapazität.

Nicht, weil ich keine gute Mutter bin.
Sondern weil mein Nervensystem anders arbeitet.

Warum ich GefühlsOrdnung gegründet habe

ADHS bei Frauen wird häufig übersehen oder falsch verstanden. Viele von uns maskieren, passen sich an und funktionieren – bis das Nervensystem kollabiert.

Ich wollte verstehen:

  • Warum funktionieren klassische Zeitmanagement-Methoden bei ADHS nicht?

  • Warum fühlt sich Putzen mit ADHS unmöglich an?

  • Warum ist Mutterschaft mit ADHS oft so überwältigend?

  • Wie kann ich mein Nervensystem regulieren, statt mich zu zwingen?

 

Aus dieser Suche entstand GefühlsOrdnung.

Ein Blog für Frauen mit ADHS, für überforderte Mütter, für sensible Nervensysteme – und für alle, die sich im Chaos von Mental Load und Selbstzweifeln wiederfinden.

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